Schritte und Verfahre

Schritte und Verfahren für gesündere und langlebige Schnittblumen

Kennen Sie das Sprichwort „die Zeit arbeitet für Sie“? Nun, das gilt NICHT unbedingt für Schnittblumen. Die Pflege und Behandlung, die einer Blüte auf ihrer Reise durch die Blumen-Verteilungskanäle zuteil wird, beeinflusst entscheidend, wie viel Freude Sie mit einem Schnittblumenarrangement haben. Die Langlebigkeit einer Blüte wird direkt von der „Zeit“ beeinflusst. Zeit unter Einfluss hoher Temperaturen. Zeit ohne Blumennahrung vor, während und nach der Verarbeitung. Verkäufe, Effizienz, Qualität und Leistung des endgültigen Blumenproduktes stehen in direktem Zusammenhang damit, wie viel „Zeit“ Sie in die Befolgung der richtigen Schritte und Verfahren investieren möchten. 

Mit dem Besuch der Floralife-Seiten über Pflege und Behandlung, um mehr über die richtigen Schritte zu gesünderen, langlebigen Schnittblumen zu erfahren, haben Sie bereits einen wichtigen Schritt gesetzt.

Floralifes Basiswissen über Blumenpflege

Für Blumenfans und die Spezialisten, die sie betreuen ist Frische der Schlüssel. Mit der richtigen Pflege und Ernährung können Sie viele Tage länger Freude an Ihren Blumen haben, befolgen Sie daher die Floralife® Pflegetipps für nachhaltige Frische und Schönheit.

Grundlegende Schritte für die richtige Pflege von Schnittblumen umfassen Folgendes:

  1. Beginnen Sie mit einer sauberen Vase oder einem sauberen Behälter. Verwenden Sie möglichst für Blumen kein Wasser, das Enthärter enthält. Der Gehalt an Natrium (Salz) kann das Leben einiger Blumen verkürzen.
  2. Versetzen Sie das Wasser immer gemäß den Anweisungen auf der Packung oder dem Etikett mit Floralife® Blütendünger. Floralife® Blütendünger versorgt die Blumen mit Wasser und Nährstoffen und sorgt so für optimales Vergnügen des Kunden.
  3. Entfernen Sie unterhalb der Wasserlinie alle Blätter. Dies verhindert ein Faulen der Blätter, hält das Wasser sauber und die Stiele können sich frei bewegen.
  4. Schneiden Sie allen Stiele nach, bevor Sie sie in die Blütendüngerlösung geben. Das sorgt für die Sicherstellung der Wasserversorgung. 
  5. Blüten leben länger, wenn sie von direktem Sonnenlicht, Wind und TV-Einrichtungen entfernt platziert werden. 
  6. Füllen Sie wegen der Wasseraufnahme und der Verdunstung die Vase/den Behälter mit mehr Floralife® Blütendüngerlösung auf als notwendig.

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Temperatur

Lagern Sie Schnittblumen in einem Kühler bei 2-3° C und 80-90 % relativer Luftfeuchtigkeit.

Tropische Blumen müssen bei 13-16 °C oder Raumtemperatur gelagert werden.

Blumenstoffwechsel

Die Temperatur ist einer der wichtigsten Faktoren, die das Vasenleben von Blumen beeinflussen. Durch Senken der Temperatur wird der Stoffwechsel der Blume (Atmung und Transpiration) tiefgreifend beeinflusst. Die Folge ist ein Abbau der natürlichen chemischen Reaktionen, der zur Alterung (zum Tod) der Blüten führt. Die Auswirkungen von Ethylen auf Blüten wird bei niedrigeren Temperaturen weitgehend gehemmt. Diese Verlangsamung des Stoffwechsels ähnelt dem Winterschlaf mancher Säugetiere. Die nachstehende Tabelle zeigt ein Beispiel für die Wichtigkeit der Temperatur.

 

Temperature ° C

Relative Verwelkungsrate

0

1 -  Referenzpunkt

3

2 - 3

5

3 - 4

10

4 - 6

20

8 - 10

 

 

Eine Blüte öffnet sich z. B. bei 12 °C schneller und welkt dreimal so schnell wie eine Blüte bei 1 °C.

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Feuchtigkeit

Die relative Feuchtigkeit ist ebenfalls eine wichtige Lagerungsvariable, besonders wenn die Temperatur über 0-1 °C liegt. Die richtige Menge Wasser in der Luft hemmt den Transpirationsprozess der Schnittblume. Transpiration ist ein notwendiger Prozess für die Wasseraufnahme über die Stiele. Wenn eine Blume gelagert wird, muss die Transpiration jedoch reduziert werden, um Wasserverlust zu vermeiden. Feuchtigkeitsverlust kann viele unerwünschte Wirkungen wie geknickte Stiele und vorzeitiges Welken verursachen. Die relative Feuchtigkeit sollte bei 80-90 % gehalten werden. Wenn die relative Feuchtigkeit zu hoch wird (sich 100 % nähert), kommt es zu Kondensation. Kondensation auf Blumen kann Probleme wie Grauschimmelfäule verstärken.


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Sauberkeit ist alles!

Die Wichtigkeit von Sauberkeit für das Vasenleben nach der Ernte wird gewöhnlich unterschätzt. Wenn der Prozess mit einem verschmutzten und mikrobenverseuchten Eimer oder Kühler oder etwas anderem verschmutzten, das mit den Blumen in Kontakt kommen kann, beginnt. . . sind alle anderen Maßnahmen und die Pflege nach der Ernte weniger effektiv. Wenn eine Blume zum Beispiel richtig behandelt und danach in einen verschmutzten Eimer gesetzt wird, kann sie durch die Mikroben vorzeitig sterben. Sorgen Sie daher dafür, dass alles, das mit den Blumen in Kontakt kommt, sauber und desinfiziert ist, einschließlich Eimer, Schneidwerkzeuge, Kühler, Arbeitsflächen, Böden usw.

Floralife hat eine ganze Produktlinie wie D.C.D.®, die speziell dafür formuliert wurde, um Ihnen zu helfen, alles sauber zu halten.

Warum ist Hygiene wichtig?

  • Bakterien verkleben Stiele, was zu Problemen bei der Wasseraufnahme und geknickten Stielen führt.

  • Bakterien produzieren Ethylen, das Langlebigkeit und Qualität der Blume verringert.

  • Pilze sind Opportunisten, die den Wert Ihrer Blumenstiele (durch Hervorrufen von Krankheiten) verringern und mehr Abfall erzeugen können.

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Ernährung

Die Wichtigkeit der Verwendung von Floralife® Blütendünger bei Schnittblumen ist gut dokumentiert. Floralife® Blütendünger gibt Blumen die Nährstoffe, die sie brauchen, verringert bei vielen Blumensorten das Auftreten geknickter Stiele und fördert das Öffnen der Knospen.

Floralife® Blütendünger bietet Ihnen diese Vorteile und enthält folgende Inhaltsstoffe:

! Zucker - Liefert Kohlenhydrate als Energiequelle, um die Blume am Leben zu erhalten.

! Säurebildner - Erhöht und erhält die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen durch Senken des PH-Wertes des Wassers.

! Stiel-Entkleber - Eine Mischung aus Zusatzstoffen, die zur Senkung des PH-Wertes beitragen und ein Verkleben des Stiels verhindern. Schnittblumen nehmen Blütendünger am besten auf, wenn er in der richtigen Konzentration verwendet wird..

Unsere Daten belegen die Wichtigkeit der Verwendung der empfohlenen Dosis von Schnittblumendünger, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Leider haben schätzungsweise mehr als 50 % aller Schnittblumendünger eine zu geringe Konzentration!

Am einfachsten kann die richtige Menge Schnittblumendünger mit einem automatischen Portionierer (oder einer Dosiereinheit) sichergestellt werden. Ein Portionierer garantiert automatisch, dass jeder Eimer, jede Vase, jeder Behälter usw. die richtige Menge Schnittblumendünger enthält.

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Kennen Sie Ihre Wasserqualität

Sind Sie sich über Ihre Wasserqualität im Unklaren? Die Labors bei Floralife können das für Sie abklären! Wir analysieren vier Parameter, wenn Sie eine Wasserprobe einsenden:

•  PH-Wert
•  Elektrische Leitfähigkeit des Wassers und vollständig gelöste Feststoffe (TDS)
•  Alkalinität
•  Härte

PH-Wert, TDS, Alkalinität und Härte zusammen können Ihnen sagen, wie Ihre Blumen auf Ihren Wassertyp reagieren werden. Die Floralife Labors testen Ihr Wasser kostenlos. Sind Sie daran interessiert, eine Probe zum Test einzusenden?

1. Spülen Sie eine Flasche (mindestens 0,5Liter) mehrfach unter fließendem Wasser aus.

2. Fügen Sie Namen, Adresse (wohin der der Bericht gesendet werden soll) und Telefonnummer (falls Fragen auftauchen) an.

3. Senden alles an Floralife, z.Hd.: Laboratory, 751 Thunderbolt Drive, Walterboro, SC, 29488.

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PH-Wert des Wassers

Der PH-Wert ist einfach ein Maß dafür, wie sauer Ihr Wasser auf einer Skala von 0 bis 14 ist. Ein PH-Wert von weniger als 7 ist sauer, 7 ist neutral und ein Wert über 7 ist basisch. Der PH-Wert allein sagt nicht viel über die Wasserqualität aus, aber es ist wichtig, wie leicht sich der PH-Wert ändert (Pufferkapazität). Normalerweise hat Wasser allein einen PH-Wert von 5 bis 8. Unter Zusatz von Blumendünger liegt der PH-Wert zwischen 3 und 5, ist also leicht sauer. Eine leicht saure Lösung erhöht die Wasseraufnahme und verhindert geknickte Blumenstiele. Schnittblumen fühlen sich bei einem PH-Wert von 3 bis 5 wohl. Was bedeutet der PH-Wert für Sie? Eine Änderung von 1 PH-Einheit entspricht einer zehnfachen Änderung des Säuregehalts. Ein PH-Wert von 6 ist zum Beispiel 10mal saurer wie ein PH-Wert von 7.

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Elektrische Leitfähigkeit des Wassers und vollständig gelöste Feststoffe (TDS)

Die Leitfähigkeit von Wasser wird durch seinen Salzgehalt bestimmt. TDS ist ein Maß für alle gelösten Feststoffe im Wasser (gemessen in Teilen pro Million oder ppm). Das TDS-Niveau ist wichtig, weil hohe Konzentrationen bestimmter Salze das Blumenleben potenziell verkürzen können. Die Mischung gelöster Feststoffe ist auch wichtig, weil eine Mischung geringer Konzentrationen von Kalzium, Magnesium und Kalium von Vorteil sein können. Im Gegensatz dazu kann eine Mischung hoher Konzentrationen von Eisen, Fluorid und Natrium für Schnittblumen schädlich sein. 

Zur weiteren Erforschung der TDS werden Alkalinität und Härte analysiert. Diese Eigenschaften können als Teil der TDS angesehen werden.

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Wasser-Alkalinität

Das Alkalinitätsniveau Ihres Wassers beschreibt seine Pufferkapazität (Fähigkeit, PH-Änderungen zu widerstehen). Eine höhere Alkalinität bedeutet, das Wasser enthält eine größere Menge Karbonate, Bikarbonate und Hydroxide, die dem Verringern des PH-Wertes (und der potenziellen Reduktion der Effektivität von Blütendünger) widerstehen. Bei der Empfehlung von wasserspezifischem Blütendünger gilt Wasser mit einer Akalinität unter 60 ppm als rein (für reines Wasser wird Special Blend 300 Blütendünger empfohlen), zwischen 60 ppm und 180 ppm gilt es als mittel (empfohlen wird Floralife® Blütendünger) und über 180 ppm als hart (für extrem hartes Wasser Special Blend 300 Blumendünger für hartes Wasser verwenden). Die Alkalinität ist der wichtigste Faktor bei der Überlegung, wie Schnittblumen auf Ihr Wasser reagieren.

Gelegentlich hat Wasser eine so hohe Alkalinität, dass kein Blütendünger den PH-Wert bis zum akzeptierten Bereich senken kann. In diesen extremen Fällen (gewöhnlich bei einer Alkalinität wir über 400 ppm) wird ein Entionisierungs- oder Umkehrosmosesystem empfohlen. Diese Systeme entfernen alle Ionen aus dem Wasser; nützliche Ionen werden dem Wasser über Blütendünger wieder zugeführt.

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Wasserhärte

Der Härtegrad bezieht sich auf die Menge an Kalzium und Magnesium in Ihrem Wasser (gemessen in ppm). Normalerweise sind diese Werte kein guter Indikator dafür, wie Schnittblumen in Ihrem Wasser reagieren. Im Allgemeinen hat hoch alkalisches Wasser auch einen hohen Härtegrad. Wenn Sie hartes Wasser haben, wird die Installation eines Wasserenthärters, der Kalzium- und Magnesiumionen mit Natriumionen ersetzt, nicht empfohlen. Natriumionen sind in hoher Konzentration für Blumen schädlich.

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